Der Buddycheck

Partner- und Ausrüstungskontrolle vor dem Tauchgang

Genau wie die Tachgangsplanung mit dem Briefing zählt auch die gegenseitige Kontrolle der Ausrüstung (der sogenannte Buddy-Check) vor dem Tauchgang zu den existentiellen und lebenswichtigen Verfahren vor dem Tauchgang. Oft wird der Buddy-Check vernachlässigt oder sogar ganz weggelassen (vorallem bei Tauchpartnern die sich gut kennen und oft durchaus sehr erfahrene Taucher sind). Doch die Risiken werden herruntergespielt und manchmal sind sie dem Tauchpartner nicht einmal bewusst. Oft können Unfälle ausgeschlossen oder vermieden werden, wenn der Tauchpartnercheck vernünftig durchgeführt wird. Der Buddy-Check dient somit der Sicherheit für den Tauchpartner aber auch dem Selbstschutz.

Warum also ein Tauchpartnercheck (Buddy-Check)?
Es kommt häufig vor das schon ein kleines Problem an der Tauchausrüstung zu schwerwiegenden Folgen bis hin zu einem Tauchunfall führen können.

Das Zweiaugenprinzip!
Wenn sich die Tauchpartner gegenseitig überprüfen fällt eher auf, wenn einer der Partner etwas vergessen oder übersehen hat. Man kann die Probleme vor dem Tauchgang an Land oder auf dem Boot beheben. Durch das Zweiaugenprinzip findet eine doppelte Überprüfung statt... die des Tauchpartners und die von sich selbst. Beide checken sich gegenseitig um dann in einen entspannten Tauchgang zu starten.

Ausrüstung kennen lernen!
Nich selten kennt man im Urlaub seinen zugeteilten Tauchpartner gar nicht und auch nicht seine Ausrüstung. Wo befindet sich der Inflatur oder die Alternative Luftversorgung? Der Buddycheck dient eben auch dazu sich für den Notfall vorzubereiten. Schnelles Eingreifen kann Unfälle vermeiden. Da ist es wenig hilfreich wenn man erst beim Auftreten von Problemen an meinem Partner die Ausrüstung verstehen oder gar suchen muss.

Kurz und knapp auf den Punkt gebracht soll der Buddy-Check als wichtiger Bestandteil der Tauchgangsvorbereitung angesehen und verstanden werden. Jeder Verzicht darauf bedeutet ein erhöhtes Risiko in einen Unfall verwickelt zu werden.

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Tauchgang Briefing

Warum ein Tauchgangsbriefing so wichtig ist!

Die Besprechung des Tauchganges mit seinen Zielen, zu erwartenden Problemen und Notfallverfahren ist für das Tauchen lebensnotwendig. Oft wird die Tauchgangsplanung vor dem Tauchgang und somit das Briefing sehr unterschätzt, doch sie dient der Sicherheit für einem selbst wie auch der des Tauchpartners. Ein vernünftiges Briefing sollte einige wichtige Punkte enthalten sodass sich jedes Partnerteam genau auf den Tauchgang einstellen kann. Hier nur einige Punkte die immer angesprochen gehöhren:

Der Tauchplatz: Eine kleine Einweisung zum Tauchplatz in dem der Spot mit seinen zu erwartenden Gegebenheiten beschrieben wird. Welche Art von Tauchgang führen wir an diesem Spot durch z. Bsp. Rifftauchgang, Bootstauchgang, Kaltwasser usw.

Ein- und Ausstiegsverfahren: Wie kommen die Taucher sicher ins Wasser und auch wieder hinaus.

Allgemeine Bedingungen: Dinge wie Sichtverhältnisse, Strömungen, Gefahrenquellen oder auch Temperaturen sollten angesprochen werden.

Ziele des Tauchganges: Wohin wollen wir Tauchen (evtl. Koordinaten und Richtungen). Die zu betauchende Tiefe und auch die Tauchzeit sollten in jedem Fall in einem Briefing angesprochen sein.

Luftverbrauch: Wieviel Luft benötigen wir für den Tauchgang und mit welchem Reserveverfahren arbeiten wir? Wann ist der Rückweg anzutreten? Dies sind nur einige Fragen die es zu Besprechen gilt.

Partnerverlust und Notfallverfahren: Wie muss ich mich verhalten wenn etwas passiert oder ich meinen Buddy verliere.

Alles was in einem Briefing beschrieben und abgeklärt wurde hilft dem Taucher sich zurechtzufinden, gibt ihm Sicherheit und Wohlbefinden. Das Briefing muss zum Tauchen gehören wie auch der Boddy-Check.

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Weltcup - 10 mal Gold

April 2018 | Leipzig | Germany

Es war die erfolgreichste Weltcuprunde für die Vereine des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST) seit der Einführung des World Cups 2006. 27 Medaillen in der Weltcup-Wertung, davon zehn Goldene sowie ein Deutscher Vereinsrekord und drei Deutsche Jugendrekorde. 

Zum dritten Mal nach 2011 und 2015 richtete der SC DHfK Leipzig das Aufeinandertreffen der internationalen Finswimming-Elite in der Messe- und Sportstadt aus. Heiko Rosenthal, Sportbürgermeister der Stadt Leipzig, Michel Gaunard, Chef des Finswimming Commission und Franz Brümmer, Präsident des VDST, eröffneten am Samstagmorgen die 3. Runde des 13. Weltcups. Über 450 Starter aus vier Kontinenten, aus 22 Nationen und 81 Vereinen sind in 40 Einzel- und Staffelwettbewerben an den Start gegangen und sorgten für spannende Rennen und Gänsehautmomente.

In Topform präsentieren sich unsere jungen Finswimmer Justus Mörstedt aus Weimar, Johanna Schikora und Luis Büttner aus Berlin, Enrico Pohl aus Pößneck sowie Duncan Gaida und Konstantin Keil aus Leipzig. Justus Mörstedt gewann nicht nur drei Goldmedaillen, sondern verbesserte auch drei Deutsche Jugendrekorde über die Sprintstrecken. Jugendweltmeisterin Johanna Schikora gewann die 400 und 800 Meter Strecken und wäre mit ihren herausragenden Zeiten auch bei den Erwachsenen auf dem Podest gelandet.

Nicht nur die Jugendlichen trumpften beim Heimweltcup mit tollen Ergebnissen auf. Auch die Dresdnerin Michèle Rütze ließ die internationale Konkurrenz zum zweiten Mal in diesem Jahr hinter sich und tauchte über 50 Meter zu Gold. Malte Striegler zog nach und stand nach seinen 50 Metern ebenfalls ganz oben auf dem Podest. Seine Vereinskameradin Elena Poschart steuerte eine weitere Goldmedaille bei. Über 400 Meter FS war sie wie schon in Ungarn und Italien nicht zu schlagen. Für einen erneuten Paukenschlag sorgte das Plauener Staffelquartett mit Sidney Zeuner, Robert Golenia, Max Poschart und Malte Striegler. Im dritten Weltcup-Rennen der Saison blieben die Vier erneut ungeschlagen und holten mit neuem Deutschen Vereinsrekord die Goldmedaille.

Die einzelnen Wettkämpfe der Weltcup-Serie sind immer gut besuchte Höhepunkte für die Vereine. Im Gegensatz zu Europa- und Weltmeisterschaften, bei denen nur zwei Sportler pro Nation und Strecke an den Start gehen, ist hier die internationale Konkurrenz aus Ländern wie Russland oder der Ukraine deutlich höher, da jede Mannschaft zwei Sportler stellen kann - ein Kräftemessen der Finswimming-Elite mit vielen Überraschungen. Die deutschen Vereine haben vor allem ihrem Nachwuchs internationale Luft schnuppern lassen; und diese Erfahrung wird so schnell keiner der jungen Sportler vergessen!

[Pressemitteilung VDST: www.vdst.de/mediathek/news/detail/article/10-mal-gold-beim-13-cmas-weltcup-2018-in-leipzig.html]

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Frohe Ostern

Ostereier unter Wasser sammeln?

Ob der Osterhase seine kleinen Geschenke für uns auch Unterwasser ablegt ist noch unklar, jedoch rückt das Osterfest mit großen Schritten näher. Wir wünschen allen Tauchern und Mitgliedern im Verein und im Landesverband ein paar schöne Osterfeiertage im Kreise der Familie oder auch bei ein paar schönen Tauchgängen in unseren heimischen Gewässern.

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Fotoausstellung

Aquatische Begegnungen

Unser Leben auf dieser Erde entstand bekanntlich im Wasser. Besonders spannend ist es diesen Lebensraum zu entdecken und zu fotografieren. Mit der Unterwasserfotografie stellt man sich einer hohen Herausforderung, denn die Anforderungen an den Fotografen und seiner Ausrüstung sind einzigartig. Einen einzigartigen Blick auf und in die Unterwasserwelt können interessierte am 12. April in Wildau genießen. Lassen Sie sich verzaubern mit Bildern aus der Welt unter Wasser. Die Veranstaltung wird Präsentiert von Berlin UW-Foto in Kooperation mit der Technischen Hochschule Wildau. Die Vernissage findet am 12. April 2017 ab 18:00 Uhr statt. Die Ausstellung ist vom 9. April bis zum 25. Mai 2018 von 10 - 20 Uhr geöffnet. (Hochschulring 1 - 15745 Wildau)

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Nasennebenhöhlen (Sinus paranasales)

Druckausgleich Problemzone

Fast jeder Taucher kennt das Beispiel... Ein schöner Tauchtag und voller Vorfreude geht es ins Wasser. Doch schon nach wenigen Metern ein stechender Schmerz im Stirnbereich zwingt einen zum Auftauchen. Was aber steckt hinter diesen Problemen? Wie jeder Tauchsportfreund weiß liegt dies an den Luftgefüllten Hohlräumen im Schädel. Die sogenannten Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte Hohlräume des menschlichen Schädels.

Die menschlichen Nebenhöhlen

Zu den Nasennebenhöhlen gehören Stirnhöhle (Sinus frontalis), Keilbeinhöhle (Sinus sphenoidalis), Siebbeinzellen (Cellulae ethmoidales), Tränenbeinhöhle (Sinus lacrimalis), Gaumenhöhle (Sinus palatinus), Kieferhöhle, Stirnhöhle, die Keilbeinhöhlen und die Siebbeinzellen welche alle miteinander in Verbindung mit der Nasenhöhle stehen.

Nicht Tauchen mit einer Erkältung

Da unsere Schleimhäute der Nase bei einer Erkältung anschwellen, kommt es bei Tauchern schnell zu Problemem, da es zu einem Verschluss der kleinen Verbindungskanäle zwischen den Nasennebenhöhlen kommt. dieser Umstand führt dazu, dass zum einen kein Sekret abfließen kann und zum anderen kein Druckausgleich herbeigeführt werden kann. Das sogenannte Barotrauma führt zu oben genannten Syntomen und ein Tauchen ist nicht möglich ohne schwerwiegende Verletzungen zu Riskieren.

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